Berlinale 2018 mit L’Oreal Paris & wieso mich Berlin vielleicht bald öfters sehen wird

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Hello meine Liebsten!
 
 
Ich sitze gerade im ICE auf dem Weg nach München, während ich beginne diesen (Edit: sehr, sehr langen & ausführlichen) Post zu schreiben. Es geht nach Hause. In meine Heimat. Nach einer langen, aufregenden Woche in der Hauptstadt Berlin. Und diese wird mich vielleicht demnächst öfters als bisher zu Gesicht bekommen. Denn diese Woche hat einiges in mir verändert. Vor allem in meiner Einstellung zu Berlin. Dazu aber später mehr. Jetzt möchte ich euch erstmal meine Highlights zeigen, denn ich war schließlich nicht einfach so unterwegs, sondern vor allem, weil dort vom 14. bzw. offiziell eigentlich 15.-25.02.2018 die 68. Berlinale stattfand. 

ALL ABOUT

 

Gerade als deutsche Schauspielerin ist die Berlinale ein oder vielleicht sogar DAS größte Highlight im Jahr. Für mich war es das erste Berliner Filmfestival bei dem ich tatsächlich als Schauspielerin aufgetreten bin. Ich war zwar 2014 schon einmal vor Ort (auch damals habe ich bereits einen Blogpost darüber geschrieben *Berlin(als) – ALL ABOUT THE BERLINALE*, habe damals aber tatsächlich kein Event oder so mitgenommen (außer den Crewcall, wo wir damals aber echt nur eine Stunde oder so waren, weil wir niemanden kannten & es dadurch ziemlich langweilig war), mir aber dafür jeden Tag mehrere Filme angeschaut. Dieses Jahr war es quasi das komplette Kontrastprogramm: ich war jeden Tag bzw. Abend auf Veranstaltungen, wo ich bis in die frühen Morgenstunden mit lauter coolen Leuten durchgetanzt habe. Nach vier Nächten, wo ich nicht eine Nacht vor fünf Uhr morgens daheim war, wurde es dann doch irgendwann immer härter aufzustehen & so habe ich die restlichen drei Nächte eher ruhig und ohne Party mit (Berliner) Freunden bzw. am Montag mit den #lorealgirls verbracht. L’Oréal Paris* war übrigens der (Haupt-) Grund, wieso ich überhaupt auf die Berlinale gefahren bin. Denn ich wurde für einen Tag bzw. eine Übernachtung von der Kosmetik-und Beautyfirma eingeladen das Filmfestival zu besuchen, netterweise wurden also Kosten wie die An-und Abreise von ihnen übernommen. L’Oréal war übrigens auch dafür “verantwortlich”, dass ich wenigstens etwas “Kultur” mitgenommen habe, denn wir haben auch einen Film angeschaut 😉 ! Dazu gibt’s aber am “Tag 6” gleich mehr Details für euch. 
 

DAY 1

 
Am vergangenen Dienstag, den 14.02. #happyvalentinesday, bin ich also von München mit dem ICE nach Berlin gereist. Nach einigen, kleineren Komplikationen bin ich voller Spannung auf die kommenden Tage in meiner #BerlinaleWG in Berlin-Mitte angekommen. Ich teilte mir glücklicherweise die meiste Zeit zusammen mit meinen Münchnern Freunden & Schauspielkollegen Lena & Tom eine Wohnung. Dadurch war es nicht nur viel günstiger als im Hotel, sondern vor allem auch viel spaßiger. Unser erstes Event an diesem Abend war nach einem gemütlichem Pastadinner die Opening Party von den Filmemachern Deutschland im Ungarnhaus. Dort traf ich auf wahnsinnig viele bekannte Gesichter von Kollegen & Freunden, aber habe auch viele neue Leute kennenlernen dürfen. Der Abend war so toll, sodass wir bereits diese erste Nacht nicht vor 5 Uhr früh nach Hause gingen. #dancingallnightlong
 
 

DAY 2

 
Nachdem wir alle bis Mittags gepennt hatten und ich unsere kleine WG fleißig mit Rührei & Bacon zum Frühstück bekocht hatte, ging es am Nachmittag des zweiten Tages  auf den FAIR FILM AWARD ins Kesselhaus. Hier wurden nicht nur die fairsten, deutschen Produktionen 2017 ausgezeichnet (gewonnen haben übrigens “Rentnercops” in der Kategorie TV-Serie und “der Vorname” als fairster Spielfilm), sondern auch viel über das Thema “Fairness in der Branche” wie z.B. die “Frauenquote” gesprochen & diskutiert. Wahnsinnig interessant! Der Award wurde organsiert von Crew United x Medienboard. Im Anschluss, bevor es weiter mit der CREW CALL-Parry in derselben Location ging, fand zwischendrin ein kleiner Umtrunk statt zum Austauschen & Connecten statt. Die eigentliche Party besuchte ich nur kurz zum Abendessen und für ein paar kleinere Gespräche, denn um halb 10 ging es bereits weiter zum nächsten Event: mein lieber Kollege & Kumpel François Goeske nahm mich coolerweise mit zur Party der Edelschmuckmarke Bulgari ins Soho House. Hier tummelte sich einfach alles was “Rang & Namen” hat, auch wenn ich natürlich mal wieder erst im Nachhinein begriffen habe, wer alles da war. Ich bin ja so wahnsinnig schlecht im Leute erkennen. Vermutlich aber hätte das zwar auch nichts an meinem Verhalten dort verändert, denn ich bin einfach nicht der Typ Mensch, der “Fan” ist. Ich bewundere viele Leute für ihre Arbeit, genieße ihre “Kunst”, aber deswegen hole ich mir kein Autogramm oder mache Selfies mit den Stars. Aber ich unterhalte mich tatsächlich sehr gerne mit ihnen, weil ich das einfach sehr interessant & spannend finde. Im Grunde habe ich mich an diesem Abend aber außer mit François, ein paar Leuten von Bulgari & der lieben, sehr sympathischen & bodenständigen Alicia von Rittberg mit niemandem unterhalten. Das hat aber auch schon gereicht & hat neben den wirklich sehr guten Gin Tonics & den vielen Luftballons zu einem sehr gelungenen Abend geführt. Highlight und gleichzeitig Überforderung des Abends waren die vielen Fotografen, die ständig gleichzeitig Fotos von einem gemacht haben (natürlich eher aufgrund meinen bekannten Kollegen neben mir als wegen mir hahaha) und ich gar nicht mehr wusste, wohin ich gucken soll. #crazyworld 
 
 
Als ich meine WG gegen halb zwei nachts nicht zu Hause anfand (bzw. auch keinen  eigenen Schlüssel hatte), ging ich zück zum Call Call, um eigentlich nur den Schlüssel abzuholen. Denkste! 😉 Natürlich gefiel es mir dort so gut, sodass wir auch diese Nacht zum Tag machten & tanzten bis wir vor Müdigkeit umfielen bzw. wir rausgeschmissen wurden, weil die Party halt einfach vorbei war. hahaha
 

DAY 3

 
Am dritten Tag ging es ziemlich locker-lässig zu, wir schliefen ziemlich lange & chillten lange in der WG. Erst spätabends ging es nach einem coolen Burger-Abend im SHISO BURGER mit ein paar Freunden (u.a. auch mit meinem liebsten Pascal, den ich nach 7 Jahren endlich mal wieder getroffen hatte! #happyjosi) mit Tom & Jakob auf zur Bunte-Party. Nachdem es dort anfangs ziemlich ruhig zuging, ging später die Party im Nebenraum mit DJ & gleichzeitig Schauspieler Lars Eidinger so richtig ab! Auch hier tanzen wir bis gut 3 Uhr durch die Nacht! An diesem Abend lernte ich die Crew + Cast von einer meiner absoluten Lieblingsserien kennen: WISCHLIST. Wer sie noch nicht kennt, der sollte dringend mal auf YOUTUBE vorbeischauen! Absoluter Suchtfaktor, dabei wahnsinnig gut gedreht, gespielt und mit einer irre spannenden und auch wie ich finde sehr innovativen #againstallthemainstream Story! Ich bin mittlerweile bei der Mitte der zweiten Staffel angelangt und kann es kaum erwarten weiterzusuchten! 🙂
 

DAY 4

 
Auch, wenn es an diesem Abend zumindest etwas früher ins Bett ging als die Tage zuvor, war das Aufstehen am nächsten Tag alles andere als easy! Denn bereits um 11 Uhr waren Lena & ich zum Film-Frühstück in die Stadtklause eingeladen. Dort gab es neben einem leckeren Buffet vor allem viele gute Gespräche mit anderen Filmemachern. Am Nachmittag wurde sich dann erst einmal ausgeruht & stundenlang mit Nala im warmen Bettchen gekuschelt (Naja ist Toms Hündin), bis es zuerst zum #Kälbermarkt, einer Connecting-Veranstaltung für junge Schauspieler des Castingportals Filmmakers ging. (Bei der ich mir wirklich auch genauso vorkam – wie auf einem Markt, wo alle jungen Schauspieler “begafft” wurden  & meist nur die “Lautesten” beachtet. Wie ihr hört, war ich mit diesem Event nicht ganz so happy. Aber das ist vermutlich Typsache, Lena fand es nämlich im Gegensatz zu mir total cool.)  Im Anschluss sind wir zum Medienboard-Empfang ins Ritz-Carlton gefahren, dort erwartete uns ein leckeres Buffet sowie ein weiterer Abend voller Spaß auf der Tanzfläche. Dort traf ich auch wieder meine Leute von Wishlist, mit denen Lena & ich im Anschluss an das Event noch weiterzogen in einen Berliner Club/Bar, wo wir noch bis in die Morgenstunden zusammensaßen & quatschten. 
 

DAY 5

 
Frühmorgens verließen mich dann Tom & Lena, weil sie zurück nach München mussten. Da Tom am nächsten Tag aber schon wieder zurückkam, lies er die kleine Nala für den Tag bei mir & so verbrachte ich den gesamten Sonntag mit Gassirunden, Kuscheleinheiten und lauter so #sundayvibes ähnlichen Dingen, bis ich mich dann am Nachmittag mit dem lieben Jona zum Kaffeetrinken & Co. verabredet habe. Wir kannten uns bis dato nur über Instagram, waren aber menschlich sofort auf ein & derseleben Wellenlänge & führten somit viele lange und gute Gespräche. Außerdem habe ich durch ihn den “Flat White” kennengelernt, eine Art von Kaffee (doppelter Espresso, ansonsten wie ein Cappu), die ich bislang aus München noch gar nicht kannte. Hätte ich Jona mal am Anfang der Berlinale schon kennengelernt, dann hätte ich mir einige K.O. -Momente sparen können, denn der Flat White wirkt. Wir waren übrigens im “Unicorn.Berlin” (Mitte). Das gibt’s wohl ganze 4x in Berlin und ist wirklich weiterzuempfehlen. #workeatmeet 
 

Übrigens Jona, besser bekannt als JONA SELLE, ist Singer & Songwriter! Jeder, der diesen begabten Künstler noch nicht kennt, der sollte das schleunigst  mal nachholen! Bekannt wurde er durch seine Cover auf YouTube – sein Debut-Album “Chapter One”  (SPOTIFY & APPLE MUSIC) mit seinen eigene Liedern ist gerade erschienen. Vor allem der gleichnamigen Song des Albums ist der absolute Wahnsinn! Ich habe ständig einen Ohrwurm davon, bin also absolut #addcited – das liegt u.a. auch an seiner super emotionalen und zugleich leicht rauchige Stimme! Ich sags euch Freunde, von ihm werden wir (2018!) noch ganz schön viel zu HÖREN bekommen und zwar wortwörtlich in dem Fall. 😉 

Übrigens wo wir gerade beim Thema Musik sind: ich werde immer wieder gefragt, was ich so höre – meine aktuellen Lieblinge findet ihr meist in meinen Spotify-Playlists

DAY 6

Sooo und nun kommen wir zum “Hauptevent” der Woche, zumindest war es das für mich: der Tag mit L’Oréal Paris* auf der Berlinale. Begonnen hat er mit einer Taxifahrt in die Location mit dem “MyTaxi”-Auto – besser ging’s nicht mit dem Haufen an Gepäck, den ich dabei hatte und der sich, obwohl ich nicht einmal shoppen war, die Woche über einfach gefühlt verdoppelt hat. Vielleicht war ich aber auch einfach nur zu doof den Koffer wieder ordentlich einzupacken. Wie dem auch sei, ich war durchaus glücklich den Weg nicht öffentlich bestreiten zu müssen. Angekommen in der 1. Location der “Loft” in Berlin Mitte, gab es erst einmal ein paar leckere Snacks & Drinks während v.a. ich die ganzen anderen Bloggermädels “beschnupperte”. Die meisten kannten sich, wie ich später rausfand, nämlich schon mindestens vom letzten Jahr. Ich war quasi der einzige Neuling, habe aber auch relativ schnell Anschluss in der netten Truppe der #lorealistas gefunden. Weiter ging’s mit einem Vortrag zu den Neuheiten der drei einzelnen Departments von L’Oréal Paris: HAIR, MAKE-UP & SKIN. Wirklich super cool & interessant, was da alles auf uns zukommen wird. Wer bereits einen kleinen Vorgeschmack sehen möchte, der kann ja in meiner Instagram Berlinale Highlight-Story @ Littlediscoverygirl vorbeigucken, dort seht ihr ein paar erste Impressionen der Produkte. 
 
Dann kam einer der coolsten Punkte: der DIY-Jackenworkshop. Wir durften alle unsere eigenen Jeansjacken gestalten. Egal ob mit Patches, Steinchen, Farbe, Bändern & Co. Mein Design war bestimmt eines der Unauffälligeren, aber so mag ich’s eben auch am liebsten! Ich bin super happy damit und habe sie seitdem auch gefühlt fast jeden Tag getragen, wenn auch zurzeit noch unter meiner dicken Winterjacke, hahaha! 🙂 Parallel konnte man sich von den coolsten Make-up & Hairartists schon einmal für den kommenden Red Carpet stylen lassen: Eren Bektas verpasste mir die schönsten Traumwellen und Rim Zemuye ein schönes, dezentes Augenmakeup, das mich zum Strahlen brachte. Fehlte nur noch mein Outfit, bestehend aus einem schwarzen, langen Jumpsuit mit Spitze-Elementen und klassischen, schwarzen Pumps. Das zog ich mir dann in Windeseile in unserem Hotel Titanic Gendarmenmarkt in der Französischen Straße über und schon ging es mit unseren persönlichen Berlinale-Shuttles weiter zur nächsten Location: der L’Oréal Paris Pop-Up Store. Dort sahen wir uns ein wenig um, machten ein paar Fotos, krallten uns ein paar Süßigkeiten von der Candybar und wurden anschließend im Nebenraum von dem Fotografen Philipp Rohr geshotet. Eine kleine #preview #behindthescenes gab’s ja schon auf Instagram für euch zu sehen:
 
{Werbung/ Bloggerreise} #behindthescenes @lorealmakeup @lorealskin @lorealhair Shooting 📷💓🙏🏻💫 // #parismeetsberlin #berlinale2018 mit Fotograf @philipp_von_rohr 🙌🏻 Danke @marienitsche fürs #behindthescenesvideo 🎥😚______________________________________________________ Freunde ❣️ Wie wahnsinnig toll, erlebnisreich & spannend war bitte die Woche auf der #Berlinale ?! In pack’s immer noch nicht & muss erstmal alles Ereignisse in meinem Kopf sortieren 💫! Ich habe in der kurzen Zeit so krass viel erlebt, wie selten in meinem Leben bevor! So viele Partys& Events besucht 🎉, so viele interessante Menschen kennengelernt 👱🏻‍♀️👨🏻👦🏻👩🏻👩🏼👨🏼& mit ihnen spannende Gespräche geführt , so oft auf roten Teppichen gestanden #redcarpet ❤️ & mich jedes Mal aufs neue davon flashen lassen, so viele Fotos gemacht 📷, so viel #gintonic getrunken🍸 {& dabei nie einen Kater gehabt #bestesgetränkderwelt 🐱} & einfach einen riesen Spaß mit den coolsten Leuten gehabt @lena_von_schoenlaub @vonderisar @jakob_1407 @pascal.filmemacher @marcel_becker_neu @vita_tepel @madeleine_massmann @margitmaegdefrau @daniel_wittmann_ @jonasellemusic @whiskygermany @francois_goeske_official @maxgriguta @evakais_r @denise_lorealparisde @mikethegerman @suelovesnyc @frances , um nur ein paar zu nennen, die mir spontan einfallen 🙈 ! DANKE für die coolen Tage (… oder vor allem Nächte 😅) ihr Lieben & hoffentlich bis ganz bald 💓🙏🏻! Ich entspanne hier jetzt grade noch im #spabereich @titanichotelsberlin & fahre wohl heute Abend wieder heim in die Heimat nach München 💟 ! Alle meine Erlebnisse aus der Woche in Berlin gibt’s übrigens als Hightlightstory oben in meinem Profil für euch zum Nachgucken, falls ihr etwas verpasst haben solltet ! xx _____________________________________________________ #blogger_muc #blogger_de #berlinfestival #germanblogger #munichblogger #schauspielerin #schauspieler #germanactress #germanactor #germanmodel #happygirl #lovemylife #lovemyjob #iamstylista #styleyourway @loreal_postings
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Hier ist eines der Ergebnisse! Mega oder? Ich liebe ja vor allem den roten Lippenstift (die Berlinale Edition von L’Oréal) auf meinen Lippen, das lässt mich viel älter wirken, wie ich finde. 😉 Und: #rotelippensollmanjaschliesslichküssen
 
Ne im Ernst, das war ein irre Erlebnis! Auch, wenn ich durch meine Werbe- und Schauspieljobs natürlich des öfteren vor der Kamera stehen darf, war es doch eine neue Erfahrung – und vor allem eine sehr spontane, denn ich wusste (gefühlt als einzige) nichts von dem Shooting. 😉
Das alles hat mich natürlich irre hungrig gemacht (was macht mich eigentlich NICHT hungrig haha?), sodass ich mich sehr auf das anschließende Dinner gefreut habe. Doch diese Freude war am Ende zehnfach so groß als ich die Speisekarte angeschaut habe. Denn im “Pantry Berlin” tummelt sich eine Köstlichkeit nach der anderen, sodass es mir wirklich schwer fiel mich zu entscheiden. Am Ende wurden es dann trotz des roten Lippenstifts (, den ich kurzerhand zum Essen einfach komplett abschminkte) & einigen erstaunten Blicken deswegen, die Spareribs. Und zwar nicht irgendwelche, sondern die vom iberischen Schwein. Jeder, der mich kennt, weiß wie sehr ich dieses Fleisch liebe… nein! Vergöttere. Denn das Iberikofleisch schmeckt einfach ganz anders, als der Rest. Aufgrund seiner Ernährung von Nüssen, Eicheln etc. hinterlässt das spanische Schweinchen einen ganz besonderen, nussigen Geschmack auf der Zunge. 
 
 
Gestärkt und leicht besudelt (von den leckersten GinTonics der Stadt gefühlt!) ging es dann zum für mich verrücktesten & unglaublichsten Teil des Tages: der Besuch des roten Teppichs bzw. unser “Darüberlaufen”. Ich war ein paar Meter vor dem Einstieg so aufgeregt, dass ich meine Beine und Hände kaum noch bewegen konnte vor Zittern. Ihr müsst euch dieses Gefühl aber auch einfach mal vorstellen: wir stiegen dort aus unseren Shuttles, wo normalerweise nur die großen Stars waren und von tausenden von Fotografen & Journalisten belagert wurden. Das war bei uns natürlich nicht der Fall, alleine eine von L’Oréal extra gebuchte Fotografin machte ein Foto von unserer Truppe auf dem Red Carpet. Egal, dafür machten wir Mädels umso mehrere gegenseitig von uns.  Geflasht gingen wir noch auf einen Drink & ein paar Snacks (die Aufregung hatte wohl bereits neuen Hunger bei mir entfacht) in die VIP-Suite & anschließend gingen wir in den großen Kinosaal, um uns “7 Days in Entebbe” mit grandiosen Schauspielern wie Daniel Brühl und Rosemund Pike. Der Film war vor allem… wie soll ich sagen: harte Kost. Aber dabei einfach genial umgesetzt – ein toller, sehr empfehlenswerter Film! Es ging um das immer noch sehr präsente Thema Israel und Palästiner, aber lest HIER am besten selbst nach. 
 
Nach der Premiere waren wir also alle sehr in uns gekehrt und gingen jeder seinen eigenen Gedanken nach. Deswegen war es kein Wunder, dass wir uns danach (teilweise nach einem letzten Drink in der Hotelbar) alle relativ schnell auf in unser Hotelzimmer machten. Meine Gedanken hielten aber mal wieder so lange an, sodass ich trotzdem vor drei Uhr nachts nicht einschlafen konnte. Egal, denn am nächsten Morgen nach einem super leckeren Frühstück mit French Toast & Co. ging es für mich noch ein paar Stunden den Wellness & Spa-Bereich des Titanic auszunutzen. Dort habe ich zwischen den Dampfbad und Saunagängen bestimmt 2-3 Stunden im Ruheraum & Hamam-Bereich geschlafen, sodass ich danach super fit war, um den restlichen Tag zu bewältigen. 
 

THE IDEA OF MOVING TO BERLIN // DAY 7

 
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch Berlin-Mitte, ein paar leckeren Donuts am Alexanderplatz fuhr ich dann zu Jakobs Wohnung, um dort die letzte Nacht in Berlin zu verbringen. Dort erlebten wir einen wahnsinnig tollen & lustigen Abend mit grandiosen Gesprächen & einigen guten Gin Tonics. Und wie wir da so saßen, kam uns immer mehr die Idee vom gemeinsamen WG-Leben in Berlin. Wie cool es sein müsste, hier zusammen zu wohnen. Jakob ist zwar wahnsinnig froh endlich eine komplett eigene Wohnung zu haben, andererseits hat er quasi ein Zimmer frei. Und ich hegte schon seit Tagen den Gedanken, wie es wohl wäre in Berlin (für eine Zeit lang) zu wohnen. 
 
Momentan sieht es also so aus, als würde ich zumindest zeitweise bei ihm einziehen. Dennoch werde ich München nicht den Rücken kehren, denn ich habe vor das Ganze ziemlich gleichermaßen aufzuteilen. Quasi 50:50 Berlin:München. Ich liebe einfach beides. Denn beide Städte haben irgendwo auch ihren ganz besonderen Charme & Charakter. In München schätze ich vor allem die Umgebung: die Nähe zu den Bergen, dem Süden, die vielen Seen, … einfach die gesamte Natur! Und natürlich meine Liebsten, die dort alle wohnen: Familie, meine besten Freunde, das alles möchte ich einfach nicht komplett zurücklassen. Das kann ich aktuell einfach noch nicht zurücklassen. Auch, wenn Berlin v.a. beruflich eine große Chance für mich sein kann, habe ich mir ja auch in München ein großes Netzwerk aufgebaut. Ich denke einfach, dass die Mischung aus beidem in jeder Hinsicht ziemlich ideal sein könnte. Berlin ist auch einfach billiger, lässiger und weniger spießig, engstirnig & arrogant wie München. Ich denke eine kleine Auszeit zwischendrin tut mir auch einfach mal ganz gut und trägt in jeder Hinsicht positiv zu meiner Entwicklung bei – beruflich so wie privat. Natürlich muss ich auch gucken, wie sich das finanziell vereinbaren lässt. Aber ich denke & hoffe, dass es sich lohnen wird! Wie das alles im Detail aussehen wird, wie oft ich wo bin, blabla.. das wird sich in den nächsten Wochen wohl zeigen. Ich bin jedenfalls richtig freudig gespannt darauf & hoffe nur das Beste! 🙂 
 
Anfang März fahre ich wohl wieder nach Berlin, dann wird sich vielleicht einiges schon klären. Ich werde euch natürlich wie immer auf dem Laufen halten! 
 
Macht’s gut bis dahin & hinterlässt mir gerne egal in welcher Form ein Feedback zu meinen Berlin(ale)-Erfahrungen! xx